Elba · Capoliveri Südküste 42.762683 N · 10.349168 E
Spiaggia
di Felciaio
120 Meter · Sand und Kies · eine Bar
Selbst vor Ort erfasst · 12.07.2026, 11–17 Uhr
12.07.2026 · 15:45Blick 305° NW
Anfahrt und Parken
- Tagesticket 10 € Kartenzahlung möglich. Ältere Quellen nennen 7 € — das stimmt nicht mehr.
- Stellplätze ≈ 40 Der Parkplatz ist die Kapazitätsgrenze des Strandes, nicht der Sand.
- Gehzeit hinunter 5 min Rund 260 m Luftlinie, schattiger Naturpfad, bergab.
- Rückweg 6 / 10 Bergauf. Man kommt verschwitzt oben an. Nicht für Menschen mit Gehschwierigkeiten.
Der Parkplatz liegt oben auf den Felsen: große ebene Fläche, teils schattig, mit Parkwächterinnen. Die Zufahrt ist eng, aber machbar. Adresse fürs Navi: Via Provinciale Ovest, 57031 Capoliveri — nicht den Strand ins Navi tippen, sondern 42.762297, 10.3523.
Der Strand
- Untergrund Sand und Kies, zweigeteilt. Der erste Abschnitt ist steiniger und liegt oft voller Posidonia. Der zweite hat Sandgrund und den Felsriegel, der ein geschütztes Becken bildet — dafür ist Felciaio bekannt. Badeschuhe sind sinnvoll.
- Wasser Flacher Einstieg im Sandabschnitt, gut für Kinder. Zwischen den Felsen viel Fisch — brauchbar zum Schnorcheln, wenn der Wind stimmt.
8 Uhr13–14 Uhr20 Uhr
Der Schatten kommt von der Mauer und den Bäumen, die oben darauf wachsen. Wer nachmittags kommt, braucht einen eigenen Schirm.
Wind
Bei Süd und Südost liegen Algen
Felciaio liegt an der Südküste: Bei Süd- und Südostwind schwemmt es Algen an, bei Nordwind ist das Wasser klar. Der einzige Strandwert, den wir bisher über mehrere Wetterlagen geprüft haben — wer flexibel ist, schaut vorher auf die Windrichtung.
- Meiden: Süd, Südost — Algen
- Gut: Nord, Nordost, Nordwest — klares Wasser
- Nicht erfasst: Ost, Südwest, West
Wenn es voll ist: einfach weiterlaufen
Elbas Strände sind früh voll — die Italiener reisen zeitig an. Der Trick: Sie bleiben fast alle in der Nähe der Bar und legen sich dort eng nebeneinander.
Laufen Sie bis ans Ende des Strandes und gehen Sie die drei Meter durchs Wasser in die nächste Bucht. Dort sind oft null bis drei Leute. Der Massenandrang endet nach wenigen Metern.
Über die Felsen weiter
Wer sich gern bewegt, arbeitet sich über die Felsküste weiter — vom Strand aus nach links, in Richtung Süden. Nach rund hundert Metern öffnet sich der Blick über die Buchten, und das ist der eigentliche Lohn: pittoreske Felsformationen und Weitblick, den man vom Handtuch aus nicht hat.
Trittsicherheit vorausgesetzt. Die Felsen sind grob und teils überhängend; feste Sohlen sind sinnvoller als Badeschuhe.
Vom Strand aus nach rechts, also in die Gegenrichtung zur Felsküste: In 10 bis 15 Minuten paddelt man nach Norsi (553 m Luftlinie) und isst dort im Strandlokal Pizza. Öffnungszeiten beachten — die Pizzeria hat nachmittags geschlossen.
Essen und Trinken
B.Style Ristoro Felciaio
Die einzige Bar am Strand, rechts vom Pfadende. Vermietet Liegen und Schirme.
Deutlich über dem Inselschnitt. Es gibt keine Alternative in Laufweite — ein klassischer Monopolaufschlag. Wer sparen will, bringt Wasser und Essen selbst mit.
Kein Rettungsdienst
Am Zugang steht ein Schild der Comune di Capoliveri. Es sagt in vier Sprachen dasselbe: Baden auf eigene Gefahr, kein Rettungsdienst, und die Grenze für sicheres Baden ist nicht markiert.
Das ist keine Einschätzung von uns, sondern eine amtliche Angabe vor Ort — deshalb steht sie hier im Wortlaut statt als Zusammenfassung.
Unser Urteil
Der Abstieg lohnt sich
Wer sich gern bewegt, kommt über die Felsküste zur nächsten Bucht und hat dabei einen Weitblick, für den andernorts ein Wanderweg nötig wäre. Wer lieber liegen bleibt, bekommt einen Strand, der ab Mittag eng wird — und einen Aperol zum Monopolpreis.
… Süd- oder Südostwind weht. Dann liegen die Algen meterhoch.
… Sie schlecht zu Fuß sind. Der Rückweg bergauf ist kein Spaziergang.
… Sie nach 11 Uhr losfahren. 40 Stellplätze sind schnell weg.
Wo übernachten
Der Parkplatz ist ab dem späten Vormittag das Nadelöhr. Wer morgens als Erster unten sein will, wohnt in Laufweite und spart sich die Suche.
Lido di Capoliveri liegt rund einen Kilometer entfernt, Zuccale, Norsi und Naregno sind ebenfalls in wenigen Autominuten erreichbar.